24-h von Duisburg MTB Rennen

Quäl dich, du Sau!

Ein 24-Stunden-Rennen kennt man aus dem Autosport und verbindet „Le Mans“ damit. So ein Rennen dauert – wer hätte das gedacht – 24 Stunden. Das Autorennen beginnt ohne Auto – die Fahrer rennen erst einmal zum Auto. Vielleicht heißt es deswegen Autorennen, denn ein Auto rennt ja nicht, sondern fährt. Naja, ein Fahrrad eigentlich auch, aber wir wollen ja nicht kleinlich sein.

Das 24-h-Duisburg ist also ein Fahrradrennen und vermutlich auch genau deswegen, fährt man nicht los, sondern rennt erst einmal zur Startlinie und erst dahinter darf man dann losfahren.

Außer diesem Aspekt und der Tatsache, dass beide Veranstaltungen 24 Stunden dauern, bestehen aber vermutlich wenig weitere Gemeinsamkeiten. Beim Auto muss man nur leicht auf ein Pedal drücken, beim Fahrrad gibt es dafür zwar zwei Pedale, aber man muss mehr Kraft aufwenden. Aber das sollte bekannt sein.

LANDSCHAFTSPARK ALS KULISSE

Das 24-h-Duisburg-Rennen findet im Landschaftspark Duisburg statt. Wer den nicht kennt, ist selber Schuld. Den sollte man kennen. Bis 1985 war es ein Stahlwerk der ehemaligen August-Thyssen-Hütte (ATH), dann war es lange Zeit eine Industriebrache, bis man alles ein wenig abgesichert hat und einen tollen Industriepark daraus gemacht hat. Man kann einen Hochofen erklimmen und kommt dabei auf knapp 70 m Höhe. Aber das geht nur zu Fuß. Man kann da noch viel mehr sehen und das auch noch für lau.

Dort jedenfalls findet das Rennen statt. Seit ein paar Jahren schon, aber ich bin halt das erste Mal dabei. Man fährt eine abgesteckte Route, die immer mal etwas variieren kann. In diesem Jahr ist sie 8,1 km lang – also nur eine kleine Runde. Man fährt am großen Windrad los, durchquert die Gärtnerei und quält sich danach den ersten Hügel hoch. Den brettert man danach wieder herunter. Dann geht es drei längere Strecken hin und her und wieder hin und schließlich landet man auf einem Gitterrostweg über den ehemaligen Erzbunkern. Durch einen dieser Erzbunker – also eigentlich einen Lagerplatz – fährt man dann herunter.

DIE STALINORGEL

Dort ist eigentlich eine lange Treppe, die vor allem am Anfang recht steil ist. Darauf liegen zum 24-h-Duisburg dann Bretter mit quer verschraubten Leisten. So wie eine Hühnerleiter, nur nicht für Hühner, sondern für Radler. Also so gesehen eine Radlerleiter. Es rüttelt einen mächtig durch, wenn man hier herunterbrettert. Tolles Wortspiel, oder? Als ich in der Nacht im Zelt liege und zu schlafen versuche, hört sich das an wie eine Stalinorgel.

Dann geht es durch einen dunklen Tunnel. Wenn man aus dem grellen Sonnenschein dort hineinfährt, ist es um einen herum schwarz. Am Ende sieht man das Licht, das man am Ende eines Tunnels erwartet und weiß eigentlich nur, dass man nur geradeaus fahren muss. Beim ersten Mal ist das schon echt haarig, weil man ja nichts sieht und quasi blind fährt. Aber man gewöhnt sich dran. Danach geht es im Zick-Zack durch und unter die rostigen Kolosse, die einmal dazu gut waren, Stahl zu kochen. Noch einmal zwei längere Geraden und dann geht es auf einen Serpentinen-Hügel, der es in sich hat. Oben erwartet einen eine Bühne, die rockige Klänge zu Hauf in die Gegend spült. Laut. Sehr laut. Jedenfalls manchmal. Da man ja wieder einen Hügel erklommen hat, muss es auch wieder bergab gehen und das tut es auch. Hier sollte man Tempo machen und halten, denn der nächste Hügel steht bevor. Hat man auch den erklommen, rast man ihn herunter und muss arg aufpassen, um die Kurve zu kratzen. Ein kleiner Doppelbogen und schon ist man an dem Emscherkanal, nur um wieder Tempo zu bekommen, damit man den nächsten üblen Hügel erklimmen kann. Ist auch der Geschichte, geht es gerade aus und rechts und links, wie das halt so ist.

BERÜHMT – BERÜCHTIGT. DER MONTE-SCHLACKO

Dann kommt der gefürchtete Monte-Schlacko. Man darf darunter Schlacke erwarten. Viel Schlacke, denn es ist der übelste Hügel. Steil geht es bergauf und einige schaffen ihn schon in den ersten Runden nicht. Danach laufen Runde um Runde mehr Fahrer – die dann ja eigentlich Läufer sind den Monte Schlacko hinauf. „Quäl dich, du Sau!“, hat der freundliche Fahrradhändler dort hingeschrieben. Was bleibt einem auch anderes übrig, wenn man nicht aufgeben möchte. Den Satz soll Trainer Udo Bölts seinem Teamkapitän Jan Ullrich bei der Tour de France 1997 zugerufen haben. In der Radlerszene kennt ihn Jeder. Der Spruch passt gut!

Wenn man dann wieder unten ist, ist die Runde fast rum und man kann noch eine Runde fahren oder auch noch ganz viele oder man fährt zurück dorthin, wo man hergekommen ist. Das ist dann die Wechselzone. Fährt man in einem Team, kann man den „Staffelstab“ – hier in Form eines Armreifens – an den nächsten Teamkollegen weitergeben und der ist dran.

HERAUSFORDERUNG DURCH HITZE, STAUB UND MÜDIGKEIT

Soweit klingt das alles einfach und gut. Naja, eine Runde ist ja auch gut zu fahren. Aber, es gibt noch ein „Aber!“. Eigentlich sogar mehrere. Denn es ist mit über 30° C heiß, die Sonne verbrennt einem den Pelz und lässt über die Poren den Schweiß austreten. Schon bevor man überhaupt losfährt oder losrennt ist das so. Außerdem fährt man immer über Schotter und der staubt. Nicht etwas oder ein bisschen oder etwas mehr. Viel! Richtig viel! Man fährt dauernd im Staubwirbel, den die vor einem fahrenden Radler aufgewirbelt haben und hinterlässt den hinter einem fahrenden Radler genau so viel Staub. Außerdem sind die Hügel zwar nicht hoch, aber die Strecken sind so uneben und durch die vielen Radler ändert sich der Zustand der Wegeoberflächen ständig, sodass man höllisch aufpassen muss. Konzentration pur! Beim Runterfahren der Hügel ist es fast noch schlimmer. Je länger das Rennen dauert, umso schlimmer wird der Zustand der Strecke. Es rüttelt einen durch und man hüpft hier und da, muss sich auf dem Weg halten und Lunkern ausweichen. Außerdem sind dauernd andere Radler um einen herum, die man ja auch nicht so gut kennt, dass man ihnen körperlich zu nahe kommen möchte. Bei den Tempi hier würde das zu einem engen Kontakt mit dem Schotter führen.

Die Strecke wird von Runde zu Runde schlechter. Wurzeln und Schienen der ehemaligen Bahntrasse werden freigelegt und laden zum Sturz ein. Geröllfelder entstehen und verschieben sich. Ständig muss man gegenlenken oder beim Wegrutschen gegensteuern, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren. Dann kommt die Dunkelheit dazu. Die Helmleuchte beleuchtet fast nur den Staub, so dass man nicht mehr viel erkennt. Die Konzentration ist unendlich groß.

TEAMS UND SOLOFAHRER

Ich fahre übrigens in einem Vierer-Team. Das ist gut, denn man könnte auch in einem Zweierteam fahren oder sogar als Solofahrer. Ich muss also ca. 6 h fahren, im Zweierteam müsste man 12 Stunden und als Solofahrer 24 Stunden durchradeln. Das ist unmenschlich. Und trotzdem gibt es solche Leute. Der beste Solofahrer fährt fast 600 km in den 24 Stunden – und das trotz all dieser Widrigkeiten. Das können keine Menschen sein. Entweder sind das Roboter oder Tiere. Ich habe einen Riesenrespekt. Es gibt übrigens auch noch Achter-Teams – da haben es die Teilnehmer noch ein wenig „einfacher“ – aber auch das ist anstrengend.

Warum tut man sich so etwas eigentlich an? – Naja, man muss schon sagen, dass es unheimlich viel Spaß macht, seine Grenzen weiter zu schieben. Zu erfahren, was man zu leisten in der Lage ist. Viel mehr noch ist es aber der Zusammenhalt im Team und unter all den 2.100 Fahrerinnen und Fahrern auf der Piste oder im Fahrerlager.

„DANKE WOLFGANG FÜR DIE LETZTEN EINEINHALB RUNDEN“

Da ist  zum Beispiel Stefan aus Bottrop, der mir bei der Einfahrt in die Wechselzone zuruft, „Danke, Wolfgang, für die letzten eineinhalb Runden!“ Offenbar habe ich ihn mitgezogen. Er konnte einfach hinter mir herfahren und hat mich als Anreiz genommen, weiter zu machen. Eigentlich konnte er nach der ersten halben Runde nicht mehr. Stefan hatte ich zuvor nie gesehen. Nachdem wir die Staffelstäbe weiter gegeben haben, lächeln wir uns an, quatschen ein wenig und freuen uns über die nette neue Bekanntschaft. Toll. So etwas ist einfach nur toll.

Aber es ist auch faszinierend, zu sehen, wie andere, die jünger und fitter sind die Berge hinaufjagen. Es scheint fast, als hätten die ins Rad einen Schwerkraftumkehrer eingebaut, so schnell geht es bei denen bergauf.

Es ist also ein unheimlich schönes Erlebnis, wenn man sich durch Hitze und Staub quält, gegen die Müdigkeit und den inneren Schweinehund ankämpft und den letzteren dann schließlich besiegt.

Und ein bisschen „Quäl dich, du Sau!“ steckt vermutlich in jedem passionierten Radfahrer.

Im nächsten Jahr wollen wir wieder dabei sein und uns quälen. Wir freuen uns darauf!

Tiger & Turtle

Tiger & Turtle – Magic Mountain

Eine weitere kleinere Halde und eine große Landmarke steht in Duisburg-Angerhausen. Die „Achterbahn“ soll die Unmöglichkeit ewigen Wachstums darstellen. Vermutlich werden jedoch die Wenigsten den Sinn des Bauwerks erkennen und verstehen, aber es ist schön und es macht Spaß, auf dieser Landmarke herum zu laufen und eine schöne Aussicht von der Schlackehalde zu genießen.

MTB-Downhill

Einfach mal ein paar nette Leute ansprechen – so kann man an schöne Fotos kommen. Durch Zufall habe ich die nette Downhill-Strecke des SG-Neukirchen-Vluyn an der Halde Norddeutschland entdeckt. Zwei Jungen waren vor Ort und es entwickelte sich ein nettes Gespräch. Ein paar Tage später durfte ich ein paar Bilder machen. Es hat sehr viel Spaß gemacht und ich habe neue nette Leute kennen gelernt. Was will man mehr?

Die Tocht 2018

Die „Tocht“ heißt eigentlich Fietselfstedentocht, also Fahrrad-Elf-Städte-Tour und führt in der niederländischen Provinz Friesland als Radtouristiktour durch alle elf friesischen Städte. Ich bin auch 2018 – jetzt zum dritten Male – die Tocht gefahren. Es war, wie auch in den letzten beiden Jahren, ein ganz tolles Erlebnis, mit 15.000 (!) Radlern einen Tag im diesmal sehr sonnigen und immer sehr schönen Friesland im Sattel zu verbringen.

Kurz zum Ablauf: 15.000 Teilnehmer starten im Abstand von 8 Minuten in Gruppen zu je 650 Radlern. Man fährt 15 Stempelstellen an und wenn man alle Stempel zusammen getragen hat und wieder am Ausgangsort in Bolsward ankommt, ist man „geslaagd“ – man hat es geschafft. Unter Jubelrufen erfolgt der Zieleinlauf. Ganz Friesland ist auf den Beinen. In den Orten, Dörfern, Bauernhöfen stehen Leute und verbreiten gute Stimmung. Kinder möchten die „Five“ bekommen, also die Hände abgeklatscht bekommen. Nachbarschaften tun sich zusammen und holen Sofas, Tische, Grill und wer weiß was raus, haben einen tollen Tag. Banner, aufgehängt von Freunden, Familie oder Nachbarn, weisen darauf hin, das „Piet“ die Tour zum 31. Mal fährt oder „Papa“ zum 12. Mal. Ein Mädchen – oder eine Frau? – wurde daran erinnert, dass auch schon Mama und Oma die Tocht gefahren sind. Es gibt La-Ola-Wellen, wenn man durch die Orte fährt, egal ob von Jung oder Alt.

An der ersten Stempelstelle warten wir brav in der langen Schlange, da kippt eine Radlerin neben mir ins Gras. Sie konnte die Schuhe nicht von den Klick-Pedalen lösen. Mein Rad zwischen den Beinen löse ich erst den einen Schuh vom Pedal, dann hebe ich das Rad an und befreie auch den zweiten Schuh. Meine Frage, ob es ihr gut ginge, beantworten sie mit einem dankbaren Lächeln und einem „dat was heel aardig van jouw“ (das war sehr nett von dir). Erst jetzt sehe ich, dass das Gesicht wettergegerbt und faltig ist. Die junge Dame fuhr bestimmt schon seit 70 Jahren Fahrrad. Respekt, was diese Frau und doch so einige Andere dort leisten. Die ältesten Teilnehmer sind über 80 Jahre alt.

Vielleicht ist es jetzt an der Zeit, darauf hinzuweisen, dass es keine ganz kurze Tour ist, diese Tocht. Die Strecke zaubert einem an einem Tag 235 km mehr auf den Kilometerzähler. Ich hoffe, dass „meine“ Dame die Tour geschafft hat. Verletzt hatte sie sich jedenfalls nicht.

Leider sehen wir ein paar Unfallopfer am Rand. Aber immer sind Leute da, die die Unfallstelle absperren, die Radler abbremsen und umleiten und natürlich Leute, die den Gestürzten helfen. Hoffentlich geht es ihnen allen wieder gut!

Es war warm – bis auf 28° C kletterte die Quecksilbersäule, die ja nur noch selten aus Quecksilber besteht. Das hat man gemerkt, den schon bei rund 150 km war bei vielen die Konzentration stark gesunken. Schlangenlinien auf dem Rad und ein als Fred Feuerstein gekleideter Radler, der geradewegs in eine Hecke fuhr, über den Lenker und die Hecke flog und dahinter verschwand waren Zeugen davon. Fred kroch jedoch schnell wieder hervor und konnte mit ein paar kleinen Schrammen weiterfahren.

Ansonsten geht es meist sehr sittsam zu. Langsamere lassen überholen, schnellere warten ggf. auch mal, bis sie überholen. Ausnahmen gibt es immer – in diesem Jahr ein paar mehr davon.

Die Stimmung ist aber großartig – immer wieder kommt man mit anderen ins Gespräch, ob über das 1959er-Miele-Rad oder den weißen neuen Racer mit „Tattoo-Bildern“ auf den Gabelrohren. Wer ist unterwegs? – Alle und mit allen Rädern. Hochleistungs-Carbon-Räder mit elektronischen Schaltungen, die sicher z. T. auch die 10.000 EUR-Grenze überschritten haben rollen neben uralten „Gazellen“, Tandems – sogar ein Lastenrad mit der Ehefrau vorne im „Bak“ war dabei. Zwei Gehbehinderte habe ich gesehen, die die Strecke mit dem Handrad fahren. Noch einmal einen ganz dicken Respekt vor solch einer Leistung.

Spaß steht im Vordergrund. „Supergirls“ mit Glitzerröcken, ein Tandem-Paar, er mit Hawaii-Hemd und glitzerndem Baströcken, sie im Bikini, dem gleichen Rock und einem Schwimmring um die Hüften, ein Mittdreißiger mit Vollbart, Kleid und „Fräulein-Antje-Perücke“ – es gibt nichts, was es nicht gibt. Die Braut mit dem Schleier am Helm habe ich dabei noch vergessen.

Warum bin ich eigentlich gefahren? – Naja, eigentlich, weil es Spaß macht. Unsagbar viel Spaß. Weil es eine Herausforderung ist. Weil wir eine nette Truppe haben, mit der wir fahren können.

Und weil ich hoffe, damit viele Spenden sammeln zu können für den Kinderschutzbund in Duisburg. Der Kinderschutzbund hält eine Stelle vor, die mit einer Psychologin besetzt ist, die missbrauchten und misshandelten Kindern und Jugendlichen hilft. Die einzige Stelle in Duisburg, die so etwas bietet. Ich würde mir zwar wünschen, dass die Stelle unnütz werden, weil Kinder solche Gewalt nicht erleben müssen – aber das ist wohl Utopie. Und daher bin ich so angetan von der Hilfe, die den Kindern geboten wird. Das ist wichtig und daher fahre ich die Tour als Spendenmarathon.

Zu spät? – Nein, wenn Sie noch spenden möchten, ist es dafür nicht zu spät. Spenden Sie einfach einen x-beliebigen Betrag pro KM (es waren 235) oder einen Pauschalbetrag – was immer Ihnen lieb ist.

Es ist wichtig, und daher lohnt sich jede Spende. Das Spendenkonto des Kinderschutzbundes gebe ich unten an. Eine Spendenquittung gibt es ab 200 EUR-Spenden, Beträge darunter können natürlich vom Finanzamt auch anerkannt werden – dafür reicht dann der Kontoauszug mit der Spende.

Vielen Dank für Ihre Hilfe!

 

Spendenkonto Kinderschutzbund

Volksbank Rhein Ruhr
IBAN: DE84 3506 0386 1256 6300 00
BIC: GENO DED1 VRR

Verwendungszweck: Tocht

 

LaPaDu-Krokodil

Das „Krokodil“ – so wird der große Kran genannt, mit dem Erz und „Möller“ aus den Bunkern in den Hochofen gehoben wurde. Die Form ist verräterisch lang und flach. Abends ist das Krokodil grün beleuchtet. Und wer weiß, vielleicht beißt es ja auch…

LaPaDu-Bahnhof

Der Bahnhof des Landschaftsparks in Duisburg ist klein. Aber hübsch. Ich habe hiervon ein einfaches, einreihiges Panorama erstellt, um den Bahnhof mit Gleisanlage und der dahinter liegenden Halle in voller Breite zeigen zu können.

 

Krsevan-Pano

Die Bucht nahe der etwa 1.100 Jahre alten Kapelle von Sv. Krsevan auf Krk/Kroatien ist wunderschön. Eine alte in die Felsen gemauerte Behausung ist nur noch als Ruine zu erkennen. Dieses Panorama habe ich übrigens im Wasser stehend aufgenommen. Das ist mal eine ganz neue Entdeckung der Panorama-Fotografie für mich gewesen.

 

Winchester-Pano

Die Kathedrale von Winchester ist faszinierend. Sie ist groß und verziert, aber nicht übermäßig barock ausgestattet. Hier kann man tagelang Neues entdecken. Ich mag diesen Panoramagang durch die Kathedrale sehr.

 

Geleucht-Pano

Hier war ich auf der Halde Rheinpreußen in Moers. Das „Geleucht“ ist eine Installation des Künstlers Piene und stelle eine überdimensionierte Grubenleuchte dar. Abends ist der Hang davor rot beleuchtet, was den aus dem Hochofen fließenden Stahl symbolisiert. Somit wird die Halde zu einer Landmarke für die Montan-Industrie.